Baby Erstausstattung: 15 Dinge, die du wirklich brauchst
Ein Baby ist unterwegs und plötzlich gibt es gefühlt tausend Dinge, die du unbedingt kaufen sollst. Vom niedlichen Strampler über den Kinderwagen bis hin zum Beistellbett: Die Auswahl ist riesig und gerade beim ersten Kind fällt es oft schwer, einzuschätzen, was wirklich notwendig ist.
Vielleicht möchtest du alles perfekt vorbereiten, damit dein Baby sich von Anfang an wohlfühlt. Gleichzeitig möchtest du nicht unnötig viel Geld für Dinge ausgeben, die du am Ende kaum benutzt.
Die gute Nachricht: Für die erste Zeit mit deinem Baby brauchst du weniger, als viele Einkaufslisten vermuten lassen. Entscheidend ist, dass die wichtigsten Dinge vorhanden sind, zu eurem Alltag passen und sicher verwendet werden können.
In diesem Ratgeber findest du 15 praktische Basics für deine Baby Erstausstattung. Wir schauen uns an, welche Kleidung sinnvoll ist, was du zum Schlafen und Wickeln brauchst und welche Anschaffungen du zunächst aufschieben kannst.

1. Babykleidung für die ersten Wochen
Neugeborene wachsen schnell. Deshalb musst du nicht gleich einen großen Kleiderschrank mit Kleidung in verschiedenen Größen füllen. Für den Anfang reicht eine überschaubare Auswahl, die sich gut waschen und unkompliziert anziehen lässt.
Welche Kleidung brauchst du wirklich?
Für die erste Zeit kannst du dich ungefähr an dieser Grundausstattung orientieren:
• 5–7 Bodys
• 4–6 Strampler oder bequeme Hosen mit Oberteilen
• 2–3 dünne Jäckchen oder zusätzliche Oberteile, abhängig von der Jahreszeit
• 4–6 Paar Söckchen
• 2–3 Schlafanzüge
• 2 Mützchen für passende Situationen und die Jahreszeit
Die Mengen sind Richtwerte. Wenn du häufig waschen kannst, kommst du möglicherweise mit weniger aus. Bei einem Baby, das öfter spuckt oder dessen Windel ausläuft, ist ein kleiner Vorrat zusätzlicher Kleidung praktisch.
Welche Größe solltest du kaufen?
Viele Babys passen zunächst in Größe 50 oder 56. Welche Größe du tatsächlich benötigst, hängt unter anderem vom Geburtsgewicht und der Körperlänge deines Babys ab. Kaufe deshalb nicht ausschließlich eine Größe, sondern halte die erste Ausstattung überschaubar.
Praktisch sind Kleidungsstücke, die sich vorne öffnen lassen. Wickelbodys oder Oberteile mit Druckknöpfen können das Anziehen erleichtern, weil du sie nicht über den empfindlichen Kopf ziehen musst.
Achte außerdem auf weiche, hautfreundliche Materialien und darauf, dass keine störenden Etiketten, harten Nähte oder losen Kleinteile vorhanden sind.
Mein Tipp: Kaufe zunächst die wichtigsten Basics und ergänze später, wenn du weißt, welche Schnitte und Materialien euch im Alltag gefallen.
2. Ein sicherer Schlafplatz für dein Baby
Ein geeigneter Schlafplatz gehört zu den wichtigsten Bestandteilen der Baby Erstausstattung. Dabei muss das Bettchen weder besonders teuer sein noch aufwendig gestaltet werden. Wichtiger ist eine sichere Schlafumgebung.
Was brauchst du zum Schlafen?
Für den Anfang reichen grundsätzlich:
• ein geeignetes Babybett (Affilliate Link), Beistellbett (Affilliate Link) oder eine andere dafür vorgesehene Schlafgelegenheit
• eine feste, ebene und passende Matratze
• mindestens zwei passende Spannbettlaken
• ein geeigneter Babyschlafsack in der richtigen Größe
Welche Schlafgelegenheit für euch passt, hängt von euren räumlichen Möglichkeiten und eurem Alltag ab. Wichtig ist, dass das Produkt für den vorgesehenen Zweck geeignet ist und nach Herstellerangaben aufgebaut und verwendet wird.
Worauf solltest du bei der Schlafumgebung achten?
Lege dein Baby zum Schlafen grundsätzlich auf den Rücken. Die Schlafunterlage sollte fest und eben sein. Im Babybett sollten keine losen Kissen, Decken, Nestchen, Kuscheltiere oder anderen weichen Gegenstände liegen, die das Gesicht bedecken könnten.
Ein gut passender Babyschlafsack ist häufig eine praktische Alternative zu einer losen Bettdecke. Achte darauf, dass Größe und Wärmegrad zur Körpergröße deines Babys und zur Raumtemperatur passen.
Vermeide außerdem, dein Baby zu warm anzuziehen. Für eine sichere Schlafumgebung sind die Raumtemperatur, geeignete Kleidung und eine freie Atemumgebung wichtig.
Wichtig: Verwende keine zusätzlichen Schlafpositionierer oder Kissen, um dein Baby in einer bestimmten Position zu halten. Wenn du Fragen zur sicheren Schlafumgebung hast, orientiere dich an aktuellen Empfehlungen seriöser Gesundheitsstellen und lass dich bei Bedarf von deiner Hebamme oder deiner Kinderarztpraxis beraten.
3. Wickelplatz und Windeln
Du brauchst keinen perfekt eingerichteten Wickelraum, um dein Baby gut zu versorgen. Ein fester, sicherer Wickelplatz oder eine geeignete Wickelunterlage kann ausreichen. Entscheidend ist, dass du alles griffbereit hast und dein Baby nicht unbeaufsichtigt liegen lässt.
Diese Dinge sind für den Anfang sinnvoll
• Windeln in einer passenden Größe
• eine abwischbare oder waschbare Wickelauflage (Affilliate Link)
• weiche Waschlappen oder geeignetes Reinigungstuch
• ein kleiner Vorrat an Mulltüchern (Affilliate Link)
• Wechselkleidung in Reichweite
• ein geeigneter Behälter (Affilliate Link) für gebrauchte Windeln
Ob du Einwegwindeln oder Stoffwindeln verwendest, ist eine persönliche Entscheidung. Beide Varianten haben unterschiedliche Anforderungen an Anschaffung, Waschen, Aufbewahrung und Alltag. Du musst dich auch nicht schon vor der Geburt endgültig festlegen.
Brauchst du viele Pflegeprodukte?
Für die tägliche Pflege ist oft weniger mehr. Warmes Wasser und weiche Waschlappen reichen für viele Situationen aus. Spezielle Cremes, Puder und zahlreiche Pflegeprodukte sind nicht automatisch notwendig.
Wenn die Haut deines Babys gereizt ist oder Beschwerden auftreten, lass dich beraten, welche Pflege sinnvoll ist. Verwende Produkte möglichst gezielt und beachte die Anwendungshinweise.
Denke bei deinem Wickelplatz auch an die Sicherheit: Halte immer eine Hand am Baby, wenn es auf einer erhöhten Fläche liegt. Wenn du etwas holen musst, nimm dein Baby mit oder lege es an einen sicheren Ort, beispielsweise in sein Bettchen.
4. Badewanne und Babypflege
Für die Pflege deines Babys brauchst du anfangs keine große Sammlung an Badezusätzen oder Kosmetikprodukten. Eine sanfte, unkomplizierte Pflege reicht häufig aus. Wichtig ist, dass du dich mit der Handhabung sicher fühlst und dein Baby während des Badens niemals unbeaufsichtigt lässt.
Was gehört zur Grundausstattung?
Für den Anfang sind diese Dinge praktisch:
• 2–3 weiche Waschlappen
• 1–2 weiche Kapuzenhandtücher (Affilliate Link)
• eine geeignete Babybadewanne (Affilliate Link) oder eine sichere Alternative
• eine weiche Haarbürste für Babys, falls du sie benötigst
• eine Nagelfeile (Affilliate Link), die für Babys geeignet ist
Ob du eine separate Babybadewanne benötigst, hängt von euren Möglichkeiten ab. Du kannst verschiedene Lösungen vergleichen und überlegen, welche sich bei euch sicher und bequem verwenden lässt.
Welche Pflegeprodukte sind notwendig?
Warmes Wasser reicht für viele Pflegesituationen aus. Ein Badezusatz oder eine spezielle Lotion ist nicht automatisch erforderlich. Bei trockener oder gereizter Haut kann eine geeignete Pflege sinnvoll sein – lass dich bei anhaltenden Beschwerden am besten beraten.
Achte darauf, dass Pflegeprodukte für das Alter deines Babys geeignet sind. Bewahre sie so auf, dass dein Baby sie später nicht erreichen kann.
Wichtig: Halte dein Baby beim Baden jederzeit sicher fest und bleibe direkt bei ihm. Auch in sehr wenig Wasser kann ein Baby ertrinken. Bereite Handtuch, Kleidung und alle benötigten Utensilien vorher vor, damit du während des Badens nichts holen musst.
5. Mulltücher und Spucktücher
Mulltücher (Affilliate Link) gehören zu den vielseitigsten Dingen in der Baby-Erstausstattung. Sie nehmen wenig Platz weg und können im Alltag bei vielen kleinen Situationen helfen.
Du kannst sie beispielsweise verwenden, um nach dem Füttern etwas Milch aufzufangen, deine Kleidung zu schützen oder eine saubere Unterlage für bestimmte Pflegesituationen bereitzuhalten.
Wie viele Mulltücher sind sinnvoll?
Für den Anfang sind etwa 6–10 Mulltücher ein guter Richtwert. Wenn dein Baby häufig spuckt oder du oft unterwegs bist, können zusätzliche Tücher praktisch sein.
Achte auf ein gut waschbares Material und darauf, dass die Tücher nach dem Waschen vollständig trocknen können.
Was du bei der Verwendung beachten solltest
Mulltücher sind vielseitig, aber nicht für jeden Zweck geeignet. Lege sie insbesondere nicht lose in den Schlafbereich deines Babys und bedecke damit nicht das Gesicht. Für den Schlaf sind eine sichere Schlafumgebung und ein geeigneter Schlafsack wichtig.
Spartipp: Du musst nicht unbedingt spezielle Spucktücher kaufen. Schlichte, weiche Mulltücher können mehrere Aufgaben übernehmen.
6. Stillen oder Fläschchenfütterung vorbereiten
Die Ernährung deines Babys ist ein wichtiger Teil der Erstausstattung. Was du dafür brauchst, hängt davon ab, ob du stillen möchtest, dein Baby mit Säuglingsanfangsnahrung fütterst oder beide Möglichkeiten kombinierst.
Du musst nicht jede Eventualität schon vor der Geburt vollständig ausstatten. Überlege, welche Basics für eure geplante Ernährung sinnvoll sind, und ergänze bei Bedarf später.
Wenn du stillen möchtest
Diese Dinge können hilfreich sein:
• 2–3 Still-BHs oder bequeme Stilloberteile
• Stilleinlagen nach Bedarf
• ein paar Mulltücher
• eventuell ein Stillkissen (Affilliate Link), wenn du es bequem findest
Eine Milchpumpe (Affilliate Link) ist nicht für jede Familie von Anfang an notwendig. Ob sie sinnvoll ist, hängt beispielsweise davon ab, ob du Milch abpumpen möchtest oder ob es dafür einen medizinischen oder praktischen Grund gibt.
Bei Schmerzen, Schwierigkeiten beim Anlegen oder Unsicherheit kannst du Unterstützung durch eine Hebamme oder qualifizierte Stillberatung in Anspruch nehmen.
Wenn du Fläschchen verwenden möchtest
Für die Fläschchenfütterung können folgende Dinge sinnvoll sein:
• eine kleine Anzahl geeigneter Babyflaschen (Affilliate Link)
• passende Sauger
• eine geeignete Flaschenbürste (Affilliate Link)
• Säuglingsanfangsnahrung, sofern benötigt
Welche Produkte du brauchst, hängt von eurer Situation ab. Säuglingsanfangsnahrung sollte nach Herstellerangaben zubereitet werden. Beachte dabei die hygienischen Empfehlungen und die Hinweise zur sicheren Aufbewahrung.
Gut zu wissen: Du musst dich nicht für eine bestimmte Ernährungsweise rechtfertigen. Entscheidend ist, dass dein Baby sicher und ausreichend ernährt wird und ihr bei Fragen passende Unterstützung bekommt.
7. Kinderwagen oder Trage für unterwegs
Wenn du mit deinem Baby unterwegs sein möchtest, brauchst du eine Möglichkeit, es sicher zu transportieren. Ob ein Kinderwagen, eine Babytrage oder eine Kombination aus beidem am besten zu euch passt, hängt von eurem Alltag ab.
Kinderwagen: Worauf solltest du achten?
Überlege vor dem Kauf:
• Passt der Kinderwagen in euren Kofferraum oder Hausflur?
• Lässt er sich gut zusammenklappen und tragen?
• Sind die Räder für eure üblichen Wege geeignet?
• Ist das Modell für Neugeborene zugelassen und entsprechend nutzbar?
• Wie gut lässt sich der Bezug reinigen?
Du musst nicht automatisch das teuerste Modell wählen. Ein Kinderwagen sollte vor allem zu eurem Alltag, euren Wegen und eurem verfügbaren Stauraum passen.
Babytrage oder Tragetuch
Eine Babytrage (Affilliate Link) oder ein Tragetuch (Affilliate Link) kann praktisch sein, wenn du dein Baby nah bei dir tragen möchtest oder häufig auf Treppen und schmalen Wegen unterwegs bist.
Wichtig sind eine alters- und größenangepasste Trageweise, die freie Atemwege und eine sichere Position. Lass dir die Handhabung bei Bedarf von einer qualifizierten Trageberatung zeigen.
Brauchst du beides?
Nicht unbedingt. Manche Familien nutzen hauptsächlich einen Kinderwagen, andere tragen ihr Baby häufig. Du kannst zunächst überlegen, welche Lösung am besten zu euren Bedürfnissen passt, und später ergänzen.
8. Eine sichere Babyschale fürs Auto
Wenn du dein Baby mit dem Auto transportieren möchtest, brauchst du eine geeignete und korrekt installierte Babyschale (Affilliate Link). Sie gehört zu den Anschaffungen, bei denen Sicherheit wichtiger ist als Design oder zusätzliche Komfortfunktionen.
Darauf solltest du achten
• Die Babyschale muss für dein Baby geeignet sein.
• Sie muss zum Fahrzeug und zur vorgesehenen Befestigung passen.
• Die Montage muss nach Anleitung erfolgen.
• Dein Baby muss entsprechend der Herstellerangaben korrekt angeschnallt werden.
• Eine gebrauchte Babyschale solltest du nur verwenden, wenn ihre Vorgeschichte bekannt ist, sie unfallfrei ist und keine Schäden oder fehlenden Teile aufweist.
Eine Babyschale ist für den Transport im Auto vorgesehen und kein Ersatz für einen geeigneten Schlafplatz. Wenn dein Baby während der Fahrt einschläft, solltest du es nach der Ankunft möglichst zeitnah auf eine geeignete, sichere Schlafunterlage legen.
Mein Tipp: Informiere dich rechtzeitig über die passende Babyschale und probiere – wenn möglich – die Montage im eigenen Auto aus. So vermeidest du unnötigen Stress kurz vor der Geburt.
9. Eine Wickeltasche oder ein praktischer Rucksack
Für unterwegs ist es hilfreich, die wichtigsten Dinge für dein Baby griffbereit zu haben. Dafür brauchst du nicht unbedingt eine spezielle, teure Wickeltasche (Affilliate Link). Ein gut organisierter Rucksack kann genauso praktisch sein.
Was sollte für einen kurzen Ausflug dabei sein?
Je nach Dauer und Bedarf kannst du einpacken:
• einige Windeln
• Feuchttücher oder Waschlappen
• eine kleine Wickelunterlage
• eine Garnitur Wechselkleidung
• ein oder zwei Mulltücher
• bei Bedarf die benötigten Utensilien für die Ernährung
Wie viel du mitnehmen solltest, hängt davon ab, wie lange ihr unterwegs seid und wie gut du unterwegs Dinge nachfüllen kannst.
Was ist beim Kauf wichtig?
Achte auf ausreichend Platz, leicht zu reinigende Materialien und Fächer, in denen du kleine Dinge schnell findest. Ein zusätzliches Fach für deine eigenen Sachen kann ebenfalls praktisch sein.
Spartipp: Wenn du bereits einen passenden Rucksack besitzt, probiere ihn zunächst aus. Eine neue Tasche ist nicht automatisch notwendig.
10. Eine kleine Hausapotheke für Babys
Viele Eltern möchten für den Fall der Fälle vorbereitet sein. Trotzdem ist es sinnvoll, nicht wahllos Medikamente und Pflegeprodukte für Neugeborene zu kaufen.
Welche Mittel in eure Hausapotheke gehören, hängt unter anderem vom Alter deines Babys und von individuellen gesundheitlichen Umständen ab.
Was du vorbereiten kannst
Praktisch sind beispielsweise:
• ein geeignetes digitales Thermometer (Affilliate Link)
• eine Liste mit wichtigen Telefonnummern
• die Kontaktdaten deiner Kinderarztpraxis und deiner Hebamme
• gegebenenfalls individuell empfohlene Pflege- oder Hilfsmittel
Medikamente solltest du für Neugeborene nicht vorsorglich nach eigenem Ermessen auswählen oder dosieren. Lass dich dazu von deiner Kinderarztpraxis oder einer Apotheke beraten.
Wenn dein Baby Fieber hat oder ungewöhnlich schlapp wirkt, schlecht trinkt oder Atemprobleme zeigt, solltest du die Situation ernst nehmen und zeitnah medizinische Hilfe einholen. Bei einem Baby unter drei Monaten gilt eine gemessene Temperatur von 38,0 °C oder mehr als dringender Anlass für eine umgehende ärztliche Beurteilung.
Wichtig: Eine gut vorbereitete Erstausstattung ersetzt keine medizinische Beratung. Im Zweifel ist es besser, frühzeitig nachzufragen, als Beschwerden selbst behandeln zu wollen.
11. Eine Babydecke und zusätzliche Textilien
Weiche Textilien sind praktisch, aber du brauchst nicht von allem große Mengen. Ein paar gut waschbare Stücke reichen für den Anfang oft aus.
Was ist sinnvoll?
• 1–2 Babydecken (Affilliate Link) für geeignete Situationen unter Aufsicht
• zusätzliche Mulltücher, wenn du sie häufig verwendest
• 2–3 Spannbettlaken zum Wechseln
• eventuell ein wasserabweisender Schutz für die Wickelunterlage
Achte bei Textilien auf hautfreundliche Materialien und darauf, dass sie sich bei der empfohlenen Temperatur waschen lassen.
Wichtig: Eine lose Decke, ein Kissen oder andere weiche Gegenstände gehören nicht in den unbeaufsichtigten Schlafbereich eines Babys. Für den Schlaf ist ein geeigneter Babyschlafsack meist die praktischere Wahl.
12. Ein Nachtlicht für die nächtliche Versorgung
Ein Nachtlicht (Affilliate Link) ist kein Muss, kann den Alltag aber erleichtern. Gerade beim nächtlichen Wickeln oder Füttern möchtest du vielleicht nicht jedes Mal die helle Zimmerbeleuchtung einschalten.
Wähle am besten ein Licht, das ausreichend Orientierung bietet, ohne den Raum unnötig hell zu machen. Ein einfaches, dimmbares Modell kann bereits genügen.
Du brauchst dafür keine spezielle Baby-Lampe mit vielen Zusatzfunktionen. Entscheidend sind eine sichere Verwendung, eine stabile Platzierung und eine für euch angenehme Helligkeit.
13. Ein bequemer Platz zum Füttern
Ob du stillst oder dein Baby mit der Flasche fütterst: Ein bequemer Platz kann dir den Alltag erleichtern. Du musst dafür aber nicht unbedingt einen speziellen Stillstuhl kaufen.
Ein vorhandener Sessel oder ein gut gepolsterter Stuhl kann ausreichen, wenn du bequem sitzt und Rücken, Arme und Schultern gut abstützen kannst.
Ein Kissen kann helfen, dein Baby beim Füttern bequem zu halten. Es ersetzt allerdings nicht das sichere Halten und Beobachten deines Babys.
Überlege vor einem Kauf, was dir wirklich fehlt. Manchmal reichen ein zusätzliches Kissen, eine kleine Ablage für Wasser und Mulltücher oder eine bessere Beleuchtung bereits aus.
14. Ein Wäschekorb oder eine praktische Aufbewahrung
Mit einem Baby kann sich die Wäsche schnell ansammeln. Ein eigener Wäschekorb für Babykleidung oder eine übersichtliche Aufbewahrung kann helfen, den Alltag zu organisieren.
Du benötigst dafür keine aufwendigen Ordnungssysteme. Ein vorhandener Korb, einige Schubladen oder beschriftete Boxen können vollkommen ausreichen.
Praktisch ist es, häufig benötigte Dinge so aufzubewahren, dass du sie schnell findest. Kleidung nach Größe zu sortieren, erleichtert außerdem das Nachkaufen und Aussortieren, wenn dein Baby wächst.
Achte bei Regalen und Aufbewahrungsmöbeln auf einen sicheren Stand. Später, wenn dein Kind mobiler wird, müssen Möbel und Gegenstände zusätzlich kindersicher gestaltet werden.
15. Ein paar kleine Helfer für unterwegs und zu Hause
Die letzten Dinge auf deiner Liste müssen keine großen Anschaffungen sein. Häufig sind es die kleinen Helfer, die den Alltag angenehmer machen.
Je nach euren Bedürfnissen können dazu gehören:
• ein kleiner Vorrat an Wechselkleidung
• ein wasserdichter Beutel für nasse oder verschmutzte Kleidung
• eine gut erreichbare Ablage für Windeln und Pflegeutensilien
• eine wiederverwendbare Einkaufstasche für zusätzliche Dinge unterwegs
• eine übersichtliche Liste mit wichtigen Kontakten und Terminen
Du musst nicht alles neu kaufen. Schau zunächst, was du bereits zu Hause hast und was sich sinnvoll weiterverwenden lässt.
Mein Tipp: Warte bei vielen optionalen Produkten ruhig ab, bis du weißt, wie euer Alltag mit Baby aussieht. So kannst du gezielter entscheiden, welche Anschaffungen euch wirklich helfen.
Baby Erstausstattung: Was du nicht unbedingt kaufen musst
Wenn du die vielen Babyprodukte in Geschäften und Onlineshops siehst, kann schnell der Eindruck entstehen, dass du für jede Situation ein eigenes Produkt brauchst. Das ist nicht der Fall.
Einige Dinge können praktisch sein, andere sind vor allem Geschmackssache. Du darfst deine Ausstattung an eure Wohnung, euren Alltag und euer Budget anpassen.
Diese Anschaffungen kannst du zunächst überdenken
• Große Kleidungsvorräte: Neugeborene wachsen schnell. Kaufe lieber eine überschaubare Auswahl und ergänze später die passenden Größen.
• Viele Pflegeprodukte: Für die tägliche Pflege sind nicht automatisch zahlreiche Cremes, Badezusätze und Spezialprodukte notwendig.
• Eine komplette Babyausstattung für jede Situation: Du musst nicht gleichzeitig alle möglichen Tragehilfen, Kinderwagen-Zubehörteile und Reiseprodukte kaufen.
• Teure Markenprodukte: Ein höherer Preis bedeutet nicht automatisch, dass ein Produkt besser zu eurem Alltag passt. Bei sicherheitsrelevanten Produkten solltest du auf Eignung, Zustand, korrekte Nutzung und aktuelle Sicherheitsempfehlungen achten.
• Dekoration für das Babyzimmer: Ein liebevoll eingerichtetes Zimmer kann schön sein, ist für die Versorgung eines Neugeborenen aber nicht entscheidend. Sicherheit und praktische Abläufe haben Vorrang.
Was du besser nicht aufschieben solltest
Bei einigen Dingen lohnt es sich, frühzeitig zu planen. Dazu gehören ein sicherer Schlafplatz, geeignete Kleidung, die grundlegende Wickelausstattung und – wenn ihr mit dem Auto fahren möchtet – eine passende Babyschale.
Informiere dich bei sicherheitsrelevanten Produkten rechtzeitig über die korrekte Anwendung. So hast du vor der Geburt ausreichend Zeit, Fragen zu klären und die Ausstattung vorzubereiten.
Checkliste: Baby Erstausstattung auf einen Blick
Diese Liste kannst du als Grundlage für deine persönliche Einkaufsliste verwenden. Passe die Mengen an eure Bedürfnisse und eure Waschmöglichkeiten an.
Kleidung
☐ Bodys und bequeme Oberteile
Strampler oder Hosen
☐ Schlafanzüge
☐ Söckchen und passende Kleidung für die Jahreszeit
Schlafen
☐ Geeigneter Schlafplatz
☐ Passende, feste Matratze
☐ Spannbettlaken
☐ Geeigneter Babyschlafsack
Wickeln und Pflege
☐ Windeln
☐ Wickelunterlage
☐ Waschlappen
☐ Mulltücher
☐ Handtücher
Ernährung
☐ Benötigte Stillutensilien
☐ Oder geeignete Flaschen und Säuglingsanfangsnahrung
☐ Weitere Hilfsmittel nach individuellem Bedarf
Unterwegs
☐ Geeigneter Kinderwagen oder eine passende Tragehilfe
☐ Babyschale, falls Autofahrten geplant sind
☐ Tasche oder Rucksack für Wickelutensilien
☐ Wechselkleidung
Organisation und Gesundheit
☐ Digitales Thermometer
☐ Kontaktdaten von Hebamme und Kinderarztpraxis
☐ Praktische Aufbewahrung für Kleidung und Pflegeutensilien
Fazit: Eine gute Baby Erstausstattung muss nicht riesig sein
Bei der Baby Erstausstattung geht es nicht darum, möglichst viele Produkte zu besitzen. Viel wichtiger ist, dass die grundlegenden Dinge vorhanden sind, zu eurem Alltag passen und sicher verwendet werden können.
Beginne mit Kleidung, einem sicheren Schlafplatz, der Wickelausstattung und den Dingen, die du für die Ernährung deines Babys benötigst. Plane außerdem den Transport im Auto, falls ihr eine Babyschale braucht.
Viele weitere Anschaffungen kannst du später ergänzen. So bleibt dein Budget überschaubar und du findest mit der Zeit heraus, welche Produkte euren Alltag tatsächlich erleichtern.
Du musst nicht alles perfekt vorbereiten. Eine durchdachte Grundausstattung und die Bereitschaft, bei Bedarf nachzurüsten, sind ein guter Anfang. 🤍
Lies gerne auch meinen Ratgeber zum Packen deiner Kliniktasche und zum Vorbereiten deines Wochenbetts.
